Präambel

 

„Klageruf des Wildes“ ist eine ernstzunehmende Mahnung. Warum klagt unser Wild? Weil unsere Wildtiere zunehmend als Schädlinge stigmatisiert werden und damit einer Ideologie zum Opfer fallen. Weil ihnen immer weniger Lebensraum zur Verfügung steht und leider auch zugestanden wird. Doch das kann und soll nicht so weiter gehen. Vielmehr ist es Zeit für einen neuen Umgang mit unserem Wild. Ein Perspektivenwechsel ist notwendig. Wild ist kein Schädling, sondern eine Bereicherung. Jagd ist kein Totschießen, sondern echtes und uraltes Handwerk.

 

Nach dem Bundesjagdgesetz ist mit dem Jagdrecht die Pflicht zur Hege verbunden. § 1 Abs. (2) Bundesjagdgesetz bestimmt daher, „die Hege hat zum Ziel die Erhaltung eines den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepassten artenreichen und gesunden Wildbestandes sowie die Pflege und Sicherung seiner Lebensgrundlagen (…) Die Hege muss so durchgeführt werden, dass Beeinträchtigungen einer ordnungsgemäßen land-, forst- und fischereiwirtschaftlichen Nutzung, insbesondere Wildschäden, möglichst vermieden werden.“

 

Hege kann insofern nach heutiger Formulierung als „Wildtiermanagement“ begriffen werden. Dabei müssen unterschiedliche Interessen berücksichtigt werden, ganz besonders auch die des Wildes, denn es kann für sich selbst nicht Partei ergreifen. Jagd bedeutet in diesem Zusammenhang Anwaltschaft für unser heimisches Wild, das auf unsere Hilfe angewiesen ist. Intelligente und tierschutzgerechte Managementkonzepte für Wildtiere sind deshalb die Hege von Morgen und Garanten für eine waidgerechte Jagd.

 

 

 

Unsere heimischen Wildtiere brauchen Ihre Unterstützung – bitte unterzeichnen Sie die Hubertuserklärung. Auch künftige Generationen sollen unsere Wildtiere kennen und schätzen lernen können.


Herzlichen Dank!


Download Flyer als PDF! 5MB (groß)

download

Download Flyer als PDF! 1MB (klein)

download

Download Unterschriftenliste als PDF!

download

Download Pressemitteilung als Word-File!

download

Teilnahme per E-Mailverfahren


Hubertuserklärung

 

Der Bayerische Jagdverband (BJV) und die Unterzeichner sprechen sich gemeinsam für einen modernen Hegebegriff aus, der intelligente und tierschutzgerechte Managementkonzepte für Wildtiere berücksichtigt.
Folgende Grundsätze sind hierbei ausschlaggebend:

 

Unsere heimischen Wildtiere

 

• sind Teil der Schöpfung:

 

Unsere natürliche Umwelt ist faszinierend und erschließt sich uns oft umso mehr, je deutlicher wir uns selbst als Teil davon erkennen. Wildtiere sind wie wir ein Teil der Schöpfung und nehmen in ihr einen wichtigen Platz ein. Der Mensch übernimmt hierbei zum großen Teil die Verantwortung für seine Mitgeschöpfe und sollte sich heute mehr denn je aktiv für sie und ihre Bedürfnisse einsetzen.

 

• sind Ureinwohner unser bayerischen Heimat:

 

Wildtiere gehören zu unserer Artenvielfalt (Biodiversität) und zum gesamten Ökosystem Erde. Unsere bayerische Heimat hat ihre spezielle „Flora & Fauna“ und Wildtiere sind dabei als Ureinwohner ein unschätzbarer und wichtiger Bestandteil, auch der Landeskultur. Art. 1 Abs. 1 des Bayerischen Jagdgesetzes formuliert zudem: „Die freilebende Tierwelt ist wesentlicher Bestandteil der heimischen Natur. Sie ist als Teil des natürlichen Wirkungsgefüges in ihrer Vielfalt zu bewahren.“

 

• sollen erlebbar bleiben:

 

Auch künftige Generationen sollen unsere Wildtiere kennen und schätzen lernen können. Dafür ist die Pflege und Sicherung der Lebensgrundlagen unseres Wildes oberstes Gebot. Langfristige und nachhaltige Konzepte im Umgang mit unseren Wildtieren und ihrem Lebensraum sind daher stetig fortzuentwickeln.

 

• brauchen artgerechten Lebensraum:

 

In unserer dichtbesiedelten und stark genutzten Kulturlandschaft sind artgerechte Lebensräume für unsere Wildtiere von existenzsichernder Bedeutung. Wildtiere brauchen Rückzugsgebiete, in denen Ruhe und Sicherheit herrscht, Flächen, auf denen sie Nahrung finden und vor allem vernetzte Lebensräume, die ihre natürlichen Verhaltensmuster berücksichtigen können. Diese Voraussetzungen sind Grundbedingungen für angepasste, artenreiche und gesunde Wildbestände (Populationen).

 

brauchen eine breite Bürgerallianz, um zu überleben:

 

In unserer heutigen zivilen Gesellschaft mit all ihren Herausforderungen und Partikularinteressen brauchen Wildtiere mehr denn je eine umfassende Vertretung ihrer Bedürfnisse. Die Akzeptanz und Unterstützung einer breiten Bürgerallianz ist dabei von großer und nicht zu unterschätzender Bedeutung.

 

 

Fragen und Antworten zum Thema Jagd aus der Sicht der Hubertuserklärung

 

Welche Aspekte der Jagd sind heutzutage
zunehmend in Vergessenheit geraten
und sollten wieder mehr beachtet werden?

 

Die Jagd ist in erster Linie eine eigenständige Form der Landnutzung. Genauso wie ein Schäfer, Imker, Landwirt oder Fischer hat der Jäger ein natürliches Interesse, sein Handwerk zu betreiben, das von der Wertschöpfung aus natürlichen Ressourcen lebt. Das Jagdhandwerk ist zudem in Bayern traditionell tief verwurzelt und seit vielen Jahrhunderten ein fester Bestandteil unserer bayerischen Heimat und Kultur. Die Jagd ist wie die Fischerei als kulturelles Erbe zu betrachten und in seinem Fortbestehen weiter zu fördern. Der Freistaat Bayern schützt zudem gemäß Art. 3 Abs. (2) seiner Verfassung i. V. m. Art. 2 Abs. (1) Bayerisches Jagdgesetz die Jagd als Kulturgut.

 

Warum ist „Wald vor Wild“ falsch – und sollte es nicht besser „Wald mit Wild“ heißen?

 

Wildtiere sind Bestandteil des Ökosystems „Wald“ und nehmen darin wichtige Funktionen wahr. Eine Formulierung „Wald vor Wild“ kann unserer Landeskultur und Zivilisation daher nicht gerecht werden und reißt etwas, was zusammen gehört, auseinander. Es sollte entsprechend den natürlichen Gegebenheiten besser wieder „Wald mit Wild“ heißen, ähnlich wie in allen anderen Bundesländern. Dies öffnet den Weg für neue intelligente und tierschutzgerechte Lösungen und damit für ein Miteinander unterschiedlicher Interessen, wie intensiver land- und forstwirtschaftlicher Bewirtschaftung, Aufgaben einer Kulturlandschaft für die Bevölkerung und der Jagd als Form der Landnutzung. Ein Zusammenspiel kann nur gelingen, wenn auch Wildtiere ein Anrecht auf ihren Platz im Interessengefüge haben. Die Berücksichtigung wildbiologischer Erkenntnisse ist hierbei von ausschlaggebender Bedeutung.

 

Worauf will die Hubertuserklärung hinweisen?

 

Die Hubertuserklärung will darauf aufmerksam machen, dass unser Wild ein Teil der Schöpfung ist und dementsprechend behandelt werden soll. Der Mensch steht dabei in besonderer Verantwortung. Wird die Jagd waidgerecht ausgeübt, ist sie neben ihrem Wesen einer nachhaltigen und umweltschonenden Landnutzung und Lebensmittelbeschaffung auch Passion, Naturschutz, Hege (Wildtiermanagement), Förderung der Artenvielfalt und vielgestaltiger Lebensräume. Der Mensch steht in der Verantwortung, auch für seine Nachwelt Sorge zu tragen. Dies gelingt jedoch nur, wenn er erkennt, wie gefragt sein Engagement ist. Der „Klageruf des Wildes“ (Notschrei) verlangt Hilfe und zwar von möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern.

 

 

Herausgeber

Landesjagdverband Bayern e.V.
Hohenlindner Str.12
85622 Feldkirchen

Telefon: (089) 990 234 - 0
Fax: (089) 990 234 -35
E-Mail: info@nospamjagd-bayern.de

eingetragen im Amtsgericht München VR 5580

Urheberrecht

© Landesjagdverband Bayern e.V. - alle Rechte vorbehalten.

Falls nicht anders angegeben, unterliegen alle Seiten auf diesem Informationsserver dem Urheberrecht (Copyright). Dies gilt insbesondere für Texte, Bilder, Grafiken, Ton-, Video- oder Animationsdateien in allen Formaten einschließlich deren Anordnung auf den Web-Seiten.

Eine Vervielfältigung oder Verwendung solcher Seiten (oder Teilen davon) in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen und deren Veröffentlichung (auch im Internet) ist nur nach vorheriger Genehmigung durch die Redaktion gestattet.

Eine Verlinkung auf die Seiten dieses Informationsservers ist jederzeit ohne vorherige Genehmigung gestattet und erwünscht.

Der Nachdruck und die Auswertung von Pressemitteilungen und Reden ist mit Quellenangabe ebenfalls ohne vorherige Genehmigung gestattet.

Weiterhin können Bilder, Grafiken, Text- oder sonstige Dateien ganz oder teilweise dem Urheberrecht Dritter unterliegen.

Alle innerhalb des Internetangebotes genannten und ggf. durch Dritte geschützten Marken- und Warenzeichen unterliegen uneingeschränkt den Bestimmungen des jeweils gültigen Kennzeichenrechts und den Besitzrechten der jeweiligen eingetragenen Eigentümer. Allein aufgrund der bloßen Nennung in unserem Internetangebot ist nicht der Schluss zu ziehen, dass Markenzeichen nicht durch Rechte Dritter geschützt sind.

 

Haftungsausschluss (Disclaimer)

Der Landesjagdverband Bayern e.V.hat alle in seinem Bereich bereitgestellten Informationen sorgfältig erarbeitet und geprüft. Es wird jedoch keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit, Vollständigkeit oder Qualität und jederzeitige Verfügbarkeit der bereit gestellten Informationen übernommen.

Unbeschadet der Regelungen des § 675 Absatz 2 BGB gilt für das bereitgestellte Informationsangebot folgende Haftungsbeschränkung:

Der Landesjagdverband Bayern e.V. haftet nicht für Schäden, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der im Internetangebot des Landesjagdverbandes Bayern e.V. angebotenen Informationen entstehen.

Für etwaige Schäden, die beim Aufrufen oder Herunterladen von Daten durch Computerviren oder der Installation oder Nutzung von Software verursacht werden, wird nicht gehaftet.

Der Landesjagdverband Bayern e.V. behält es sich ausdrücklich vor, einzelne Webseiten oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen.

Links und Verweise: Der Landesjagdverband Bayern e.V. ist nur für die "eigenen Inhalte", die er zur Nutzung bereithält, nach den einschlägigen Gesetzen verantwortlich.

Von diesen eigenen Inhalten sind Querverweise ("Links") auf die Webseiten anderer Anbieter zu unterscheiden. Durch den als "Link" gekennzeichneten Querverweis ermöglicht der Landesjagdverband Bayern e.V. den Zugang zu "fremden Inhalten". Durch den Querverweis vermittelt der Landesjagdverband Bayern e.V. lediglich den Zugang zur Nutzung dieser Inhalte. Für diese "fremden" Inhalte ist er nicht verantwortlich, da er die Übermittlung der Information nicht veranlasst, den Adressaten der übermittelten Informationen nicht auswählt und die übermittelten Informationen auch nicht ausgewählt oder verändert hat. Auch eine automatische kurzzeitige Zwischenspeicherung dieser "fremden Informationen" erfolgt wegen der gewählten Aufruf- und Verlinkungsmethodik nicht, so dass sich auch dadurch keine Verantwortlichkeit des Landesjagdverbandes Bayern e.V.für diese fremden Inhalte ergibt.

Bei der erstmaligen Verknüpfung mit diesen Internetangeboten hat die Redaktion des Landesjagdverbandes Bayern e.V.den fremden Inhalt jedoch daraufhin überprüft, ob durch ihn eine mögliche zivilrechtliche oder strafrechtliche Verantwortlichkeit ausgelöst wird. Sobald der Landesjagdverband Bayern e.V. feststellt oder von anderen darauf hingewiesen wird, dass ein konkretes Angebot, zu dem es einen Link bereitgestellt hat, eine zivil- oder strafrechtliche Verantwortlichkeit auslöst, wird es den Verweis auf dieses Angebot unverzüglich aufheben, soweit es technisch möglich und zumutbar ist.

Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung von Informationen Dritter entstehen, haftet allein der jeweilige Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde.

Verwendung von Facebook Social Plugins und Links

Die Website des Bayerischen Jagdverbandesh www.klageruf-des-wildes.de bietet einen direkten Link zur www.klageruf-des-wildes.de-Fanpage beim sozialen Netzwerk facebook.com, welches von der Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA betrieben wird ("Facebook"). Diese Link ist mit einem Facebook Logo und dem Zusatz "Besuchen Sie uns auch bei facebook" gekennzeichnet.

Wenn Sie diesen Link aufrufen, baut Ihr Browser eine direkte Verbindung mit den Servern von Facebook auf. Sind Sie bei Facebook eingeloggt kann Facebook den Besuch Ihrem Facebook-Konto zuordnen.

Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Facebook sowie Ihre diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatssphäre entnehmen Sie bitte den » Datenschutzhinweisen von Facebook.

Verwendung von Google Analytics Plugins und Links

Diese Website benutzt Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google Inc. ("Google"). Google Analytics verwendet sog. "Cookies", Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglicht. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung diese Website (einschließlich Ihrer IP-Adresse) wird an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Google wird diese Informationen benutzen, um Ihre Nutzung der Website auszuwerten, um Reports über die Websiteaktivitäten für die Websitebetreiber zusammenzustellen und um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen zu erbringen. Auch wird Google diese Informationen gegebenenfalls an Dritte übertragen, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben oder soweit Dritte diese Daten im Auftrag von Google verarbeiten. Google wird in keinem Fall Ihre IP-Adresse mit anderen Daten der Google in Verbindung bringen. Sie können die Installation der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website voll umfänglich nutzen können. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Bearbeitung der über Sie erhobenen Daten durch Google in der zuvor beschriebenen Art und Weise und zu dem zuvor benannten Zweck einverstanden.

Landesjagdverband Bayern e.V. 2012
| Impressum |